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Die Anreise im Auto nach Oslo erfolgte ganz gemächlich. Über Kopenhagen, Oslo und Geilo in Hallingdal fuhr ich in mehreren Tageetappen nach Bergen.

Übernachtet wurde in Hütten, für die Verpflegung unterwegs hatte ich genügend Vorräte mitgenommen. Bis Bergen kamen daher nicht mehr so viele Ausgaben zusammen. In Kopenhagen schaute ich mir nur das direkte Zentrum an, das Schloss Amalienborg und das Hafenareal Nyhavn. Oslo blieb ich einen Tag. Mit der Oslocard für 220 norwegische Kronen konnte ich einen Tag umsonst alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und alle Museen besuchen. In Geilo im Hallingdal waren Anfang September nur noch ganz wenige Hütten auf, so dass es nur zu einem kurzen Besuch in der Hütte Vrestheim in einem Seitental von Geilo, dem Budalen auf 1200 m hoch reichte.

War das Wetter bis Oslo einfach nur schlecht, zum Teil mit stundenlangem Dauerregen, gab es in Oslo und Geilo zwei herrliche Spätsommertage. Die Fahrt von Geilo nach Bergen erfolgte im aufziehenden Sturm und peitschendem Regen.

Nach Ankunft in Bergen gab es einige Stunden, im Nachhinein die Ruhe vor dem Sturm, in denen das Wetter zu einer Fahrt auf einen der Hausberge von Bergen, den Floyen einlud. Nachmittags beim Einchecken am Hurtigrouten-Terminal in Bergen erfuhren die Reisenden, dass die MS Trollfjord drei Stunden Verspätung haben würde, da es unterwegs einen Sturm von Windstärke 10 gab.

Im Terminal gab es das übliche Chaos, wenn 500 Passagiere schon da sind, aber ihr Gepäck nicht abgeben konnten. Statt um 14.30 Uhr kam das Schiff kurz vor 18 Uhr an. Es hatte unterwegs die Fahrt drosseln müssen und hatte mit Südwind, der ihm zwei Tage lang entgegen wehte, zu kämpfen.

Irgendwie kamen dann doch alle an Bord, der Regen schüttete seine Kübel über Bergen bei der Abfahrt machte es wenig Spass, die Abfahrt aus dem Hafen zu fotografieren.

Anreise: Kopenhagen - Oslo (Teil 1)


Anreise: Geilo/ Budalen - Bergen (Teil 2)




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