(Samstag, 29.05.2004) - Luberon, ein sanft-hügeliger lang gestreckter Bergzug im Herzen der Provence. Lange konnte sich diese Landschaft ihre karge Ursprünglichkeit bewahren. Heute gilt es vielerorts als chic, in dieser idyllischen Lage einen Zweitwohnsitz zu besitzen. Ich kann es verstehen. Fast nirgends gibt sich die Provecence typischer, als in diesem einsamen und entlegenen Landstrich. Besucht man nicht gerade die Touristenzentren, prägen verträumte Dörfer das Bild.
Das Luberon in einem Tag; natürlich bleibt fast nur Zeit für die Touristenmagneten, Gordes zum Beispiel. Die ockerfarbenen Häuser des Ortes ziehen sich pittoresk zu einem Renaissanceschloß hoch. Das provenzalische Bilderbuchdorf hat nur einen Nachteil, im Sommer laufen mehr Touristen als Einheimische durch die mittelalterlichen, mit Kieselsteinen gepflasterten Gassen. Dennoch ist der Ort sowohl vom Ortsbild als auch von der Lage her wunderschön.
Von Gordes aus ist es nicht weit bis zum Kloster Abbaye de Senanque. Nur vier Kilometer entfernt liegt dieses Zisterzienserkloster versteckt in einem kleinen Tal. Kommt man wie ich von Gordes bietet sich einem bei der Anfahrt ein phantastischer Panoramablick auf die gesamte Klosteranlage und die vorgelagerten Lavendelfelder. Von Ende Juni an, bis zur Ernte jedes Jahr am 15. Juli, bietet sich hier "das" Klischeebild der Provence. Die Anlage selber kann im Rahmen einer einstündigen Führung besichtigt werden. Der Eintrittspreis von fast 10 Euro klärt dann wieder etwas den verträumten Lavendelblick auf die Felder.
Zum Schluß dieses wunderschönen Tages durch das Luberon bin ich noch in die Ockerstadt Roussillon gefahren. Hätte ich es geschafft vor 18 Uhr im Ort zu sein, hätte ich noch das sehr interessante Ocker-Museum (Conservatoire des Ocres) besuchen können. So bot sich - nach der üblichen Parkplatzsuche - nur ein herrlicher Blick auf die Ockerbrüche, die die örtliche Umgebung prägen. Im Ort selber spiegeln die gestrichenen Fassaden die gesamte Farbpalette der hiesigen Ockerbrüche wider. Autofahrer werden in den schmalen Gassen vor die kühnsten Herausforderungen gestellt (Können sie ein Auto um eine Kurve wickeln :-) ? ) Der Blick vom obersten Teil des Ortes ist dann aber - besonders zu Fuß - die Anstrengung wert. Weit schweift der Blick in die provenzalische Landschaft.
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Gordes
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Die ockerfarbenen Häuser des Ortes ziehen sich pittoresk zu einem Renaissanceschloß hoch. Das provenzalische Bilderbuchdorf hat nur einen Nachteil, im Sommer laufen mehr Touristen als Einheimische durch die mittelalterlichen, mit Kieselsteinen gepflasterten Gassen. Dennoch ist der Ort sowohl vom Ortsbild als auch von der Lage her wunderschön. |
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Die ockerfarbenen Häuser des Ortes ziehen sich pittoresk zu einem Renaissanceschloß hoch. Das provenzalische Bilderbuchdorf hat nur einen Nachteil, im Sommer laufen mehr Touristen als Einheimische durch die mittelalterlichen, mit Kieselsteinen gepflasterten Gassen. Dennoch ist der Ort sowohl vom Ortsbild als auch von der Lage her wunderschön. |
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Kloster Abbaye de Senanque + Luberon
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Bilder aus dem Luberon und vom Kloster Abbaye de Senanque |
Roussillon
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In Rousillon spiegeln die gestrichenen Fassaden die gesamte Farbpalette der hiesigen Ockerbrüche wider. Der Blick vom obersten Teil des Ortes ist jede Anstrengung wert. Weit schweift der Blick in die provenzalische Landschaft. |
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