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Ein kleines, verstecktes Seitental geht von Pozza di Fassa ab ins Gebirge. Neugierig, wohin die Strasse vom Campingplatz aus weiterführt, fuhr ich morgens im weiter ins Tal rein und war überrascht, welche Schönheit und Ruhe sich im Val di San Nicolo verbarg.

Meinen Reisebericht finden Sie direkt im Anschluß.
Die Fotos dazu finden Sie etwas weiter unten oder wenn Sie direkt » hier klicken.

Montag, 20.06.2005



Das Val di San Nicolo ist vom Campingplatz Vidor per Auto in wenigen Minuten zu erreichen. Wer das Tal nicht kennt, ist überrascht, dass sich nach einigen mäßig steilen Kurven aus dem Fassa-Tal kommend ein Hochplateau öffnet. Die Strasse durch das Tal wird rechts und links des Weges von kleinen Ferienhäusern im skandinavischen Hütten-Stil gesäumt. Viele italienischen Familien haben hier ihre Ferienhäuser, fast wie in Norwegen.

Ich fuhr bis zu einer Gaststätte, die in 1714 m auf halbem Weg zum Talende lag. Bis hier war der Weg öffentlich, danach kann man mit dem Auto nur noch mit Sondererlaubnis fahren. Den Wagen konnte ich dort gut parken und ging weiter ins Tal hinein. Der Weg war längere Zeit noch mit einem geländegängigen Fahrzeug zu befahren. Die Asphaltstrasse endete allerdings am Gasthof. Am Anfang ist der Weg noch moderat ansteigend, eher wie ein ausgefahrener, steiniger Feldweg. Das Ende des Tals ist von einer Talstation eines Lastenliftes markiert, der das Rifugio Passo San Nicolo versorgt. Von dort aus steigt der Weg jetzt als richtiger Wanderpfad in mehr oder minder steilen Serpentinen bis zum Refugio hoch.

Von der Gaststätte unten im Tal sind es bis oben zur Hütte hoch circa 700 Höhenmeter bei circa 5 – 6 Wegstrecke. Das letzte Stück ist am Wegesrand mit einem Seil gesichert, da viel lose Steine auf dem steilen Weg lagen. Steht man auf dem Kamm, ist die Hütte schon fast erreicht. Ich sah sie erst, als ich Kamm erreicht hatte. Unterwegs war ich zu diesem Zeitpunkt knapp 2 Stunden.

Die Hütte Rifugio Passo San Nicolo in 2340 m Höhe ist einfach aber zweckmäßig eingerichtet. Die Sicht ins Val San Nicolo war herrlich, auf der anderen Seite des Kamms konnte ich bis zum Sass Pordoi schauen, auch Teile des Bindelwegs waren gut zu erkennen.#

Nach einer entspannten Pause ging es besser runter als ich dachte. Das steile, steinige Wegstück war schneller erledigt, wie ich dachte und auch die restliche Strecke konnte ich entspannt runter gehen. Kein Anzeichen mehr von Steilheit, wie auf dem Weg rauf. Unterwegs an einem Wasserfall noch eine kleine Pause gemacht, bevor es wieder zurück zum Auto ging. Für den Rückweg gerade mal 1,5 Stunden gebraucht. Aber runter geht eben fast immer schneller als rauf, zumal bei 30 Grad und knallender Sonne.

Die Wanderung im Detail

Wanderung durch das Val San Nicolo hoch zum Rifugio Passo San Nicolo (Ausschnitt aus der Kompass-Karte 686 - Val di Fassa)

Um den Kartenausschnitt im Detail zu sehen, klicken Sie bitte » hier.


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Val San Nicolo / Rifugio Passo San Nicolo

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Wanderung durch das Val San Nicolo (Start bei 1714 m) hoch zum Rifugio Passo San Nicolo (2340 m) und wieder zurück zum Parkplatz

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